Sie sind hier: Produkte
DeutschEnglishFrancais
5.9.2010 : 16:44 : +0200

Details

Sepp Wohlmuth

Globetrotter, Abenteurer und Fotograf

Seit mehr als 3 Jahrzehnten als Globetrotter weltweit unterwegs. Er präsentiert Multivisionsshows über seine abenteuerlichen Reisen und testet Geoff Anderson-Produkte in den extremsten Regionen der Erde: In den endlosen Steppengebieten der Mongolei, in der Danakil-Wüste in Äthiopien und im "Großstadtdschungel" New Yorks.

Weitere Infos über Sepp Wohlmuth finden Sie hier.

Infos zu seinen aktuellsten Diapräsentationen und Touren finden Sie hier.

NEW YORK CITY - Juni/Juli 2009

Drei Wochen Fotoshooting für meine neue Diashow.
Hunderte Meilen zu Fuß durch Manhattan, Brooklyn, Queens und die Bronx. Mit einem Marschgepäck von 15 kg am Rücken (drei Kameras, sechs Objektive und ein bisschen Kleinkram) und einem 4 kg Karbonstativ in der Hand.
Wunschvorstellung wäre ein 8-Stunden-Arbeitstag gewesen. Hat es leider nicht gespielt. Meistens sind es 10 Stunden mehr geworden. Aufstehen um  6.00 AM, auch für New Yorker eine absolut unchristliche Zeit. Dann volles Programm bis -after midnight-. Zum Glück gibt es rund um die Uhr Lokale, die geöffnet haben. Es ist nicht schwierig draufzukommen, warum man New York als die Stadt bezeichnet, die niemals schläft...

Für Fotografen gibt es hier Wahnsinnsmotive. Von der hektischen Wallstreet im Süden von Manhattan bis zum angenehm ruhigen Central Park in Midtown. Von den unzähligen, überdimensionalen Leuchtreklamen am Times Square, entlang des Broadways bis nach Chinatown und Little Italy.
Kulturell Interessierte haben es besonders schwer. Weltweit gibt es kein vergleichbares Angebot. Innerhalb weniger Tage war ich bei zwei Sensationskonzerten im berühmten Madison Square Garden. Bei Beyoncé und bei Chicago mit Earth, Wind & Fire. Im Prospect Park hat der Sänger David Rudder aus Trinidad für karibisches Flair gesorgt.
Höhepunkte aus sportlicher Sicht waren die beiden Besuche im neuen Stadion der berühmtesten Baseballmannschaft der Stadt: Bei Spielen der New York Yankees.
Als die Meldung über den Tod von Michael Jackson verlautbart wurde, habe ich mich gerade im Rockefeller Center befunden. Sofort bin ich zum Apollo-Theatre nach Harlem gefahren. In diesem Veranstaltungszentrum haben die Jackson 5 in den 70er Jahren ihr erstes New York Konzert gespielt. Für die Fans von MJ der Ort, um zu trauern. Tausende haben sich hier eingefunden, um ihrem Idol zu gedenken.
Der Beginn des Sommers ist auch die Zeit der großen Veranstaltungen.
Bei der Mermaid-Parade in Coney Island wird sehr viel nackte Haut präsentiert. Überraschend im sonst erzkonservativen Amerika. Aber New York ist anders. Das merkt man auch am Gay-Pride-Day Ende Juni. Eine Parade entlang der 5th Avenue mit 500.000 TeilnehmerInnen und etwa 2 Millionen Zusehern. Weltweit die größte Show von Schwulen, Lesben und Transsexuellen. Nach der Parade wird in West Village bis zum Morgengrauen gefeiert.
Ähnlich der 4. Juli. Der Unabhängigkeitstag Amerikas wird mit einer Vielzahl von Events gefeiert. Vom Hot-Dog-Wettfressen in Coney Island (heuer neuer Weltrekord: 68 Hot-Dogs mit Gebäck innerhalb von 10 Minuten!) bis zum Wahnsinnsfeuerwerk über dem Hudson River.
Für mich auch schon Abschluss der Tour. Am Abend des 5. Juli bin ich wieder über den großen Teich zurück nach Good Old Europe geflogen.....
um 72 Stunden später Richtung Mongolei aufzubrechen....

Die Diashow über meine 5 New York-Reisen startet im Frühjahr 2010.
Termine werden auf dieser Webside bekannt gegeben.

Getestete Produkte von Geoff Anderson:
Hosen: Mahi Mahi + ZipZone
Hemden: PolyBrush + Morada + Tonga
T-Shirt: Sirius

 MONGOLEI - Juli/August 2009

Mit dem Geländewagen 5000 km durch das Reich von Dschinggis Khan.
Welch ein Kontrast. Vor wenigen Tagen war ich noch in den Wolkenkratzerschluchten New Yorks unterwegs und jetzt duchstreife ich die unendlichen Weiten der mongolischen Steppe.
Begleitet von meiner Gattin Silvia und meiner Tochter Nadine.
Die Mongolei ist etwa 190 mal so groß wie Österreich und hat nur 2,3 Millionen Einwohner.
Das sind 1,5 Menschen pro km². In Österreich sind es 100 pro km² und in Manhattan 27.000!
Mit dem Flugzeug sind wir über Moskau in die Hauptstadt der Mongolei Ulaan Baatar ange-reist.
Nach einem Großeinkauf für unsere Tour starten wir in Richtung Norden und besuchen das buddhistische Kloster Amarbayasgalant. Fast bis zur russischen Grenze reicht der fischreiche See Khövsgöl. In dieser Region lebt die ethnische Gruppe der Tsaaten. Man bezeichnet diese Menschen  auch als Rentiernomaden. Wir haben das Glück, eines ihrer Sommercamps zu besuchen und können Interessantes über ihre einfache Lebensweise erfahren.
Schon nach kurzer Zeit stellt sich heraus, daß unser Fahrer noch nie in diesem Gebiet unterwegs war. Jetzt wird mir auch klar, warum ich ihm aus New York ein Super-GPS mitbringen musste. Nur er kennt sich mit diesem High-Tech-Teil überhaupt nicht aus. GPS-Koortinaten kann er erst am letzten Tag eingeben....
Zum Glück haben wir eine gute Landkarte mit. Trotzdem fällt das Orientieren nicht leicht, da es außer einer asphaltierten Nord - Südverbindung keine "Straßen" gibt. Meistens sind es viele, weit aufgefächerte Spuren, die bis zum Horizont führen.
Von der Steppenlandschaft sind wir alle fasziniert. Jetzt können wir auch die Bezeichnung "unendlich" definieren.
Abwechslung bringt der Westen. Wir nähern uns dem mächtigen Altai-Gebirge mit Gipfeln von über 4.000 m Seehöhe. Ein Teil dieses Gebietes wurde zum Nationalpark erklärt. Hier leben viele Kasachen, die mit abgerichteten Adlern auf die Jagd gehen.
Durch Glück werden wir zu einem kleineren Nadaam-Fest eingeladen. Männer kämpfen in drei Disziplinen um den Sieg. Bogenschießen, Ringen und Reiten. Vor allem der 20 km-Ritt ist spektakulär.
Nach dem Fest lernen wir einen, auch im deutschsprachigen Raum bekannten, Schriftsteller kennen. Galsan Tschinag hat in Leipzig studiert und die meisten seiner 30 Bücher in deutscher Sprache herausgegeben.
Die Gastfreundschaft der Mongolen ist sprichwörtlich. Wir kommen in Gers (Jurten) von Menschen, die wir vorher noch nie gesehen haben und werden von ihnen zum Essen und Trinken eingeladen. Da wir noch einen weiten Weg vor uns haben, bekommen wir auch die Einladung im Ger zu nächtigen.
Drei Tage verbringen wir auf fast 3.000 m Seehöhe im Sommercamp von Nomaden, die hier an die 2.000 Tiere halten. Ziegen, Schafe, Kühe, Pferde und Yaks. Die Nächte sind sind auch im Hochsommer kühl und das Thermometer zeigt in der Früh - 1 Grad.
Wir fahren Richtung Gobi, in das riesige Wüstengebiet im Süden des Landes.
Mitten im Niemandsland eine Panne. Das Radlager hat sich in seine Einzelteile aufgelöst. Zum Glück geschehen doch noch Wunder. Der Fahrer eines der wenigen Fahrzeuge, die auf dieser Piste daherkommen, hat ein passendes Ersatzteil mit. Nach 7 Stunden Reperatur in der Wüste können wir die Fahrt fortsetzen. Unser Tagesziel erreichen wir nicht mehr und wir zelten unweit der Piste.
Im nächsten Ort werden die Benzin- und Wasservorräte aufgefüllt. Es steht uns die längste Tagesetappe bevor. 500 km bis ins Zentrum der Wüste Gobi. Perfekt zum Sonnenuntergang haben wir unser Ziel erreicht. Wir stehen direkt an der Felsformation der "Flammenden Klippen".
Eine mehrstündige Tour auf dem Rücken von Kamelen durch die Sanddünen von Khongoryn Els sind für uns der Höhepunkt dieser wüsten Tour.
Bei der Rückfahrt in die Hauptpstadt sehen wir die schon etwas mitgenommenen Fahrzeuge der "Rallye Mongolia". Diese legen in nur 9 Tagen fast die selbe Distanz zurück wie wir in vier Wochen!
Nach der etwas schlichten Kost der letzten Zeit, können wir in einem der Top-Restaurants Ulaan Baatars so richtig schlemmen, bevor wir über Moskau die Rückreise antreten.

Im September 2010 bin ich wieder in der Mongolei zu Gast und besuche ein Nomaden-Festival, östlich der Hauptstadt. Nach einer Durchquerung der Wüste Gobi geht's wieder ins Altai-Gebirge zu einem großen Fest der kasachischen Adler-Jäger.
Für alle die Lust haben mich zu begleiten die Kontaktadresse: sepp.wohlmuth(at)yahoo.de oder telefonisch - 0043 (0)676-3561246

Getestete Geoff Anderson Produkte:
Jacken: BoogieSoftshell + Xera2
Hosen: Zipzone
Hemden: PolyBrush + Morada
T-Shirts: Sirius